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Baustelle wird Gemeinschaftsprojekt

🕔 5.11.2015

Die Arbeiten am neuen Kunstrasen der DJK Villingen schreiten zügig voran. Auch, weil Spieler, Eltern und Verantwortliche der Fußballabteilung kräftig mit anpacken. Damit entwickelt sich die Baustelle zum Gemeinschaftsprojekt.

VS-Villingen. Nein, über die äußeren Bedingungen können sie sich momentan definitiv nicht beklagen. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein haben sich gestern erneut wieder viele Helfer der DJK zusammengefunden, um kräftig am Kunstrasen zu schuften. Auf dem Arbeitsplan steht derzeit die Umrandung der Rasenfläche mit Randsteinen. "Man muss hier ziemlich präzise arbeiten", ist auch für Konstantin Konegen, Co-Trainer der ersten Mannschaft, ein solches Projekt etwas Neues. Seit 7.15 Uhr sind sie an diesem Tag tätig – Zeit will man keine verlieren. "Man weiß ja nie, wann der Schnee bei uns im Schwarzwald kommt", hofft nicht nur Konegen, dass die Arbeiten in Zukunft ebenso zügig laufen.

Laut Nicolas Lutterbach, Pressesprecher der Stadt, ist die Baustelle im Zeitplan. "Der Untergrund ist so gut wie fertig", berichtet er. Nachdem die Tragschicht eingebaut wurde, könne der künstliche Rasen bald verlegt werden.

Michael Braun, DJK-Kunstrasenbeauftragter, hofft deshalb, dass die Arbeiten bis zum 28. November abgeschlossen werden können. Natürlich nur, sofern das Wetter stabil bleibt. "Bei unter fünf Grad kann der Kunstrasen nicht verlegt werden", so Braun.

"Sumpfgebiet" wird neuer Naturrasen

Hinter dem Kunstrasen wird derzeit auch das dahinter liegende Kleinspielfeld umgebaut – und zwar komplett in Eigenleistung der DJK. Die dortige, unter dem Namen "Schlauch" ebenso bekannte wie gefürchtete Rasenspielfläche, hat bereits einen komplett neuen Untergrund erhalten. Diese oder kommende Woche kann der neue Rasen gesät werden.

"Das war dort eher immer ein Sumpfgebiet und zudem immer voller Maulwurfshügel", weiß Braun. Mit einem "riesen Aufwand" wurde das Feld komplett neu gemacht, "wir haben zudem eine Drainage eingebaut". Kein einfaches Unterfangen und mit viel Arbeit verbunden, aber: "Wir wollen das richtig machen, der Rasen soll lange halten."

Helfer arbeiten im Schichtbetrieb

Dass die Arbeiten so erfolgreich verlaufen, ist dabei auch den Engagement der DJK-Fußballabteilung zu verdanken. "In den Ferien arbeiten wir mit einem Zwei-Schicht-Betrieb", berichtet der Kunstrasenbeauftragte. Von 7.30 Uhr bis 13 Uhr und von 13 Uhr bis 19 Uhr arbeiten jeweils fünf bis sechs Helfer – und das fast jeden Tag. "Manche Eltern nehmen sich sogar einen Tag frei, um mit anzupacken", freut sich Braun über den großen Einsatz. Daneben sind Spieler der aktiven Mannschaften sowie Betreuer und Verantwortliche regelmäßig für ihre neue Spielflächen tätig. "Wenn also alles gut läuft, können wir den Kunstrasen für die Rückrunde einplanen", freut man sich bei der DJK, dass das Projekt hoffentlich bald ein erfolgreiches Ende nimmt.

Text + Foto: M. Eich; Schwarzwälder Bote 5.11.2015

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