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Was lange währt wird endlich gut! Die DJK bekommt noch in diesem Jahr den lang ersehnten Kunstrasen!

🕔 12.02.2015

Am gestrigen Mittwoch hatte der Gemeinderat den Beschluss gefasst den maroden Trainingsrasen der DJK in einen Kunstrasen umbauen zu lassen. Wir sind über diese Entscheidung natürlich überglücklich und bedanken uns bei allen die sich für unseren Verein mit viel Herz und Leidenschaft eingesetzt haben.

Auszug Artikel Südkurier:

Alle stimmen für den Kunstrasenplatz

Gemeinderat fasst gestern den Planungsbeschluss. Vereine sollen sich über Nutzung einigen.
Bild:

Im Kontrast zu hitzigen Aussagen und Leserbriefen der letzten Tage stand gestern Abend der Beschluss des Gemeinderates, einen Trainingsplatz im Sportgelände Friedengrund zu sanieren. Ohne Ausnahme stimmten alle anwesenden Ratsmitglieder dafür, einen von der DJK Villingen genutzten Trainingsplatz in einen Kunstrasenplatz umzubauen.

In der Sache selbst aber bestand seitens der Stadträte erheblicher Erklärungsbedarf. Vor allem verdeutlichten mehrere Fraktionssprecher wie auch der OB, dass der Kunstrasenplatz nicht der DJK gehöre, sondern auch von anderen Vereinen genutzt werden könne.

Weiterer Investitionsbedarf:

Dietmar Wildi (CDU) erinnerte daran, dass sich der Gemeinderat im Herbst entschlossen habe, Geld für Sportanlagen einzustellen, weil die Mittel an anderer Stelle nicht gebraucht wurden. Dass jetzt der DJK-Platz saniert werde, der im Sportentwicklungsplan in der Liste der Prioritäten steht, sei „die richtige Entscheidung“. Zugleich betonte er, dass er für nächstes Jahr weiteren Investitionsbedarf bei anderen Vereinen im Friedengrund sehe. Dies unterstrich auch Erich Bißwurm, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler. Weitere Investitionen seien erforderlich, damit auch Hockeyclub und VfB Villingen über einen Kunstrasenplatz verfügen können. Der DJK-Platz sei jetzt aber an der Reihe, weil die vor über 15 Jahren von der Stadt durchgeführte Sanierung völlig fehlgeschlagen sei.

Gegen neue Versprechen:

Edgar Schurr (SPD) betonte, dass der Gemeinderat eine „historische Chance“ genutzt habe, um freigewordenes Geld im Haushalt für den Sport einzusetzen. Er stelle klar, dass damit eine Investitionsmaßnahme, die im Sportentwicklungsplan in der Priorität 1 steht, einfach nur vorgezogen werde. Allerdings wies er auch darauf hin, dass in der Priorität 1 Investitionen von 13,5 Millionen Euro aufgelistet sind. Schurr warnte daher vor weiteren Versprechungen an Sportvereine. Zuerst müsse der Sportentwicklungsplan im Gemeinderat in aller Breite diskutiert werden.

Sportplan diskutieren:

Dies verlangte auch Antonio Piovano (CDU), der selbst Mitglied in der Arbeitsgruppe war, die am Sportentwicklungsplan mitgewirkt hatte. „Bevor Geld ausgegeben wird, sollte der Gemeinderat die Mitglieder der Arbeitsgruppe hören, die den Sportentwicklungsplan erstellt haben“, forderte er. Der Beschluss für den DJK-Platz sei respektlos gegenüber der gesamten Sportentwicklungsplanung. Darin stünden viele Prioritäten, nicht nur in Villingen, sondern auch in Schwenningen und den Ortschaften. Cornelia Kunkis-Becker (Grüne) zeigte sich irritiert, dass die CDU weitere Gespräche mit Sportvereinen im Friedengrund plane. Die Sportstättenplanung sollte auf Basis des Sportentwicklungsplanes und durch die Verantwortlichen der Verwaltung geführt werden.

Plätze teilen:

Renate Breuning (CDU) wies darauf hin, dass auch der Hartplatz des VfB Villingen in der Priorität 1 stehe. Dieser sollte daher nächstes Jahr in einen Kunstrasen umgewandelt werden. Sie forderte, dass sich die Clubs im Friedengrund über die Nutzung der Plätze im vernünftigen Dialog einigen sollten. Diese Forderung wurde auch von anderen Rednern mit Nachdruck erhoben, zumal alle Plätze der Stadt gehören.

Die Kosten:

Insgesamt stehen 2015 für Investitionen bei Sportplätzen 625 000 Euro bereit. Wie viel davon für den Kunstrasenplatz gebraucht werden, muss erst die Planung zeigen, sagte Dieter Kleinhans vom Hochbauamt.


Hier geht es zum original Zeitungsbereicht vom gestrigen Gemeinderatsbeschluss. HIER klicken

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